Armbanduhren werden nach der Art des Uhrwerk-Antriebes unterteilt, zunächst unterscheidet man zwischen Quarzuhren und mechanischen Uhren
- Quarzuhren gibt es in analoger und digitaler Ausführung, die analogen Quarzuhren finden sich in seltener Ausführung als Autoquarz-Uhrwerk
- Mechanisch betriebenen Uhren gibt es mit Handaufzugwerk und Automatikwerk
Was ist eine Automatikuhr
Automatikwerk: Diese Uhren erhalten ihre Energie durch die Bewegungen am Arm des Uhrenträgers und ziehen sich so selber auf, Automatikuhren brauchen keine Batterie. Wird die Uhr zum ersten Mal getragen oder bleibt sie stehen, weil sie nicht getragen wird, kann die Uhr durch Drehen der Uhrenkrone aufgezogen werden. Es gibt allerdings auch Automatikuhren, die man gar nicht aufziehen kann. Diese Automatikuhren setzt man durch Schütteln in Betrieb, diese Uhren sollten dann direkt getragen werden, damit sie eine Gangreserve aufzubauen können.
Was gilt es bei Automatikuhren zu beachten?
- Eine Automatikuhr sollte vor der ersten Benutzung und dem Einstellen der Funktionen aufgezogen werden, Dazu ist die Krone in der Position “0″ circa 30 -40 mal um die eigene Achse zu drehen, am besten im Uhrzeigersinn. Nach 30 bis 40 Kronenumdrehungen hat die Zugfeder genügend Energie gespeichert, um eine gleichmäßige Kraft an das Räderwerk abgeben zu können. Bei Uhren mit verschraubter Krone zuerst die Verschraubung der Krone lösen. Eine Überspannung der Feder ist im Normalfall nicht möglich.
- Eine Automatikuhr deren Federhaus voll aufgezogen ist, läuft je nach Uhrwerk zwischen 32 und 60 Stunden, seltene Uhrwerke mit Doppelfederhaus laufen mindestens 3 Tage.
- Wird die Automatikuhr im Tagesverlauf zu wenig bewegt, kann sich das auf die Ganggenauigkeit auswirken, im schlimmsten Fall bleibt die Uhr stehen, es empfiehlt sich als vorbeugende Maßnahme, die Uhr ab und zu von Hand durch die Krone aufzuziehen. Weiterlesen
