Die Armbanduhr, der Allrounder der Elemente

Zu Lande, im Wasser, in der Luft – Da wo sich der Mensch aufhält, da ist auch die Zeit – in Form einer Uhr. Die Zeit bestimmt unser Leben. Und weil das so ist, wollen wir auch an allen Orten dieser Erde stets wissen, was die Stunde geschlagen hat Der Mensch hat mit der Uhr die „Zivilisation“ in die entlegensten Gegenden der Erde gebracht. Ob Berge, Wüste, Ozeane… der Mensch bringt die Uhrzeit an alle Plätze der Erde.
Aber nicht jede Uhr ist für jeden Ort ausgelegt. So manche Armbanduhr oder auch Taschenuhr würde an manchen dieser Gegenden ihre Funktion einstellen, da sie nicht dafür ausgelegt ist.
In der heutigen Zeit gibt es für alle Gelegenheiten die richtige Uhr. Man kann sich immer und überall darauf verlassen, dass einen die Zeit bzw. die Uhr nicht in Stich lässt.

Angefangen hat alles mit den ersten Armbanduhren. Egal ob zu Lande, im Wasser oder in der Luft, der Mensch kann nicht ohne einen Blick auf die Uhr. Uhrenhersteller aus aller Welt haben sich diesbezüglich Gedanken gemacht und Uhren entwickelt, welche über besondere Eigenschaften und Funktionen verfügen.

Einer der ersten war der Uhren- und Schmuckhersteller Cartier. Louis Cartier konstruierte bereits 1904 eine Armbanduhr, welche nach dem Piloten Alberto Santos-Dumont benannt war. Die Santos-Uhr war die erste Uhr, die sprichwörtlich in die Luft ging und mit dem Piloten erste Flugversuche unternahm.
Einige Jahre später entwickelte Longines ein Chronometer, welcher Charles Lindbergh für seinen ersten Alleinflug über den Atlantik mit sich führte. Eine Armbanduhr war nicht mehr nur ein Zeitanzeigegerät, sondern es vereinte verschiedene Funktionen wie unterschiedliche Zeitzonen, Höhenmesser und andere flugtechnische Angaben in sich.

Das Unternehmen Rolex setzte auf das Element Wasser. 1927 entwickelte Wilsdorf eine neue Uhr, welche wasserdicht sein sollte. Allseits belächelt, von der Presse als auch von den anderen Uhrenherstellern, kam Rolex in Zugzwang. Zur gleichen Zeit wollte eine junge Frau namens Mercedes Gleitze den Ärmelkanal durchschwimmen. Wilsdorf, der Kopf des Unternehmens Rolex, erkannte das Werbepotential dieser Schwimmaktion und schenkte der Schwimmerin diese „Oyster“, mit der Bedingung, diese bei ihrem Versuch den Ärmelkanal zu durchschwimmen zu tragen. Acht Stunden später gab M. Gleitze ihren Schwimmmarathon auf, die Uhr jedoch nicht. Das Gehäuse der Rolex war absolut wasserdicht. Kein einziger Tropfen drang in das Gehäuse der Rolex Armbanduhr ein. Dies waren der Beginn der wasserdichten Uhren und gleichzeitig der Siegeszug des Unternehmens rund um die Welt.
In der heutigen Zeit ist die Wasserdichtigkeit einer Uhr eine Grundfunktion bzw. Grundausstattung. Hierbei kommt es jedoch nicht nur darauf an, dass kein Wasser in das Gehäuse gelangt, sondern die Wasserdichtigkeit ist auch auf Wassertiefen ausgelegt, wie das z.B. beim Tauchen der Fall ist. Mit jedem Meter den man sich unter Wasser begibt, steigt auch der Druck, welcher nicht nur auf den Körper des Menschen wirkt, sondern auch auf die Uhr. Moderne Uhren verfügen über eine Wasserdichtigkeit von mehreren 100 Metern Tiefe.

Ein weiteres Beispiel von Rolex ist eine Armbanduhr, welche in den 1950er Jahren an einer Expedition auf den Mount Everest teilnahm.
Eine normale Armbanduhr würde den Anforderungen einer solchen Expedition nicht gerecht werden, denn auf den eisigen Höhen des höchsten Gipfels der Erde herrschen ständig Minustemperaturen von bis zu – 60°C. Des Weiteren toben dort Stürme, die einen den Boden unter den Füßen wegziehen. Zudem kommt es beim Bergsteigen immer wieder zu Abstürzen, so dass die Armbanduhr aus speziell gefertigtem Matetrial gefertigt sein muss. Das Glas muss bruchsicher sein sowie kratzfest. Des Weiteren muss eine solche Armbanduhr oder Chronometer auch über den Temperaturen resistent sein. Da ständig Minustemperaturen herrschen, darf die Uhr nicht einfrieren, sondern muss eine dementsprechende Isolation aufweisen. Hierfür ist auch die Wasserdichtigkeit der Uhr wichtig, da bei diesen Bedingungen unter keinen Umständen Feuchtigkeit in die Uhr gelangen darf, da diese sofort zu Eis gefrieren und somit das Räderwerk beschädigen würde.

Was für die eisige Höhe der Berge gilt, ist auch für die heißen Wüstengegenden der Erde wichtig. Auch hier muss das Gehäuse einer Armband- oder Taschenuhren völlig dicht sein. In den Wüstengebieten finden sich winzig kleine Staubpartikel, die die kleinste Öffnung nutzen, um in das Räderwerk der Uhr zu gelangen. Und Sand im Getriebe führt unweigerlich zum Stillstand.

Eine Armbanduhr muss im 21. Jahrhundert mehr können als nur die Zeit anzeigen. Der Mensch von heute ist mobil und reist ständig in andere Länder mit ständig wechselnden klimatischen Bedingungen. Heute kalt, morgen heiß. Heute Berge, morgen tiefster Ozean. Ständig wechselnde Temperaturen, schwankende Druckverhältnisse, extreme Trockenheit oder Wasser ohne Ende.
Die Uhren von Engelhardt, SORNA oder TRIAS verfügen über diese Eigenschaften und sind deshalb ein treuer Begleiter durch die Zeit.