Fahrradcomputer – Die große Vielfalt

Nicht nur bei den Profis, auch bei den Hobbysportlern haben sich die Fahrradcomputer inzwischen durchgesetzt. Mit einem solchen Gerät haben die Radler alles im Blick, so die Geschwindigkeit, die gefahrenen Kilometer und sogar die Herzfrequenz. Dabei sind Unterschiede in der Ausstattung der Geräte festzumachen. Einfache Radcomputer messen nur die wesentlichen Daten, die multifunktionalen Geräte geben sogar Streckendaten an, wie die Geländehöhe oder die Steigung. Hier kommt die moderne Technik bei einem Fahrradcomputer zum Einsatz, die auf GPS basiert. Nun muss der Radler aber auch wissen, auf welche Daten er Wert legt, was er erwartet und was sein Trainingsziel ist. Danach kann er entscheiden, ob er High Tech am Rad benötigt oder ob nicht ein einfacher Tachometer völlig ausreichend ist. Das lässt auch Geld sparen, das für andere, wirklich notwendige Dinge eventuell besser ausgegeben wird. Die Preise der Geräte liegen meist zwischen 8 und 70 Euro, je nach Ausstattung. Wer ein multifunktionales Gerät haben möchte, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen, hier werden bis zu 400 Euro fällig. Eine gute Möglichkeit zur Auswertung der Daten ist die Übertragung auf das iPhone oder auf den PC. Beim iPhone kann mit Hilfe einer so genannten App die Auswertung vorgenommen werden, die App ist einfach herunterzuladen. Besonders praktisch sind die Radcomputer, bei denen die Übertragung der Daten kabellos möglich ist. Dabei wird der Impuls, der vom Sensor des Gerätes entsteht, kabellos oder auch per Funk an den Minicomputer gesendet. Eine grafische Speicherung der Daten ist über das GPS leicht möglich. In einem aktuellen Test wurden die Anfälligkeiten der Geräte getestet, hier gab es keine Störungen. Der Test bezog sich dabei auf die Störung durch elektromagnetische Felder, wie sie sich zum Beispiel durch Hochspannungsleitungen ergeben.
Empfehlenswerte Fahrradcomputer kommen zum Beispiel von Sigma oder VDO. Sigma ist der führende Hersteller solcher Geräte, VDO bietet aber auch alle Funktionen, die sich ein Biker nur wünschen kann. Computer haben ja mittlerweile bei vielen technischen Geräten Einzug gefunden, egal ob Fahrrad, Auto oder Nähmaschinen, unter Nähmaschinen-Test.de gibt es für letzteres einiges an guten Infos.

Die Radcomputer benötigen, wenn sie kabellos funktionieren sollen, eine Batterie. Diese reichen etwa eine Saison, sind daher völlig ausreichend. Je mehr Funktionen ein Fahrradcomputer hat, desto höher ist auch der Stromverbrauch. Radcomputer mit GPS können locker mehr Batterien pro Saison verschlingen.

Die Montage der Fahrradcomputer ist einfach und in wenigen Minuten erledigt. Dazu muss niemand ein Fachmann sein. Für die Befestigung am Fahrrad liefern die Anbieter in der Regel das nötige Material mit. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen Speiche (hier ist der Kontaktgeber befestigt) und Gabel (für den Aufnehmer) stimmt. Nicht so rasch wie die Montage geht allerdings die Einstellung der Radcomputer vonstatten. Gerade bei den multifunktionalen Geräten kann das einige Zeit in Anspruch nehmen. Hinzu kommt die Zeit, die für die Installation der nötigen Software am PC benötigt wird. Mit Hilfe dieser Installation ist es aber dann gut möglich, komplette Tourenpläne zu erstellen, die grafische Auswertung vorzunehmen oder – was für Sportler besonders interessant ist – ganze Trainingspläne zu erstellen.