Als Champleve Technik wird das Anfertigen von Ziffernblättern im 17. und 18. Jahrhundert bezeichnet. Dabei wurden mittels eines feinen Stichels Felder, Linien oder Flächen von einer polierten Gold- oder Silberplatte geschabt, bis diese ein mattes Aussehen aufwiesen. Auf diese Weise konnten Zahlen oder Buchstaben herausgearbeitet werden. Während die Ziffern glänzten, wirkte der Hintergrund hingegen matt. Der Kontrast betonte die Indikationen. Diese Technik wurde vor allem bei Taschenuhren angewandt, als auch bei Kutschen- und Horizontaltischuhren.