Die Helikoidverzahnung wird auch Schrauben- oder Schneckenverzahnung genannt. Die Helikoidverzahnung kann man in zwei Arten einteilen.
Bei der einen Version greifen schräg (links- oder rechtsverlaufend) gezahnte Räder in ebenfalls schrägt gezahnte Triebe ein.
Bei der zweiten Version erfolgt der Eingriff der Zahnräder in einem Schraubengang, welcher sich um eine Welle windet und den Trieb ersetzt.
Eine Helikoidverzahnung hat viele Vorteile gegenüber der geraden Verzahnung von Stirnzahnrädern. Zum Einen ist ein gleichmäßigerer Lauf gegeben, zum Anderen kann damit auch enorm an Platz eingespart werden, wenn die oben beschrieben 2. Version verwendet wird. Des Weiteren verfügt diese Art der Verzahnung über eine größere Festigkeit, einen einfacheren Ein- und Ausbau sowie einen gleichmäßigen Gang.
Der größte Vorteil der Helikoidverzahnung ist jedoch die Anordnung. Bei einem normalen Räderwerk müssen die Zahnräder auf derselben Ebene liegen. Bei der Helikoidverzahnung kann die Bewegung auch über einen Winkel von bis zu 90° erfolgen, wobei sich die Achsen der Zahnräder kreuzen.