Die Impulsdauermessung ist ein Verfahren zur Bestimmung der Dauer eines Impulses, bei welchem dieser durch ein Oszilloskop aufgezeichnet und anschließend mit einer festen Zeitgröße verglichen wird. Dieses Verfahren ist jedoch nur für geringe Genauigkeitsansprüche geeignet, da hier als Zeitbasis nur die horizontale Ablenkfrequenz benutzt wird bei der Berechnung des zeitäquivalenten Wertes der Rasterteilung sowie der Anzahl der Raster.

Um genauere Werte zu erhalten sollte man eine stabilisierte Vergleichsfrequenz nutzen. Diese steuert bei einer Impulsdauermessung mittels eines Oszilloskops die Zeitbasislinie Dunkel-Hell. Hierbei entspricht eine Marke Dunkel-Hell der Periodendauer der Vergleichs- oder Normalfrequenz. Durch ein Auszählverfahren der impulsüberdeckten Raster sowie durch Berechnen des Zeitwertes der Rasterteilung, kann die Impulsdauer ermittelt werden.