Die Jahreszeituhr stellte in zwölf besonderen Kreisen den Lauf der Sonne, des Mondes als auch der zur Erbauungszeit bekannten fünf Planeten dar. Die Jahreszeituhr gab die Länge und Kürze des Tages sowie sämtliche Bewegungen der Sterne an. Zu der Anzeige der vier Jahreszeiten kamen noch die einzelnen zwölf Monate, die Tage, Stunden und Minuten. Ihr Spielwerk schlug sowohl Viertelstunden als auch ganze Stunden. Zusätzlich war ein Musikwerk eingebaut, welches von morgens 05.00 Uhr bis abends 22.00 Uhr 18 verschiedene Lieder abspielte. Um 22.00 Uhr, zu Beginn der Nachtruhe, setzte sowohl das Schlag- als auch das Musikwerk aus und begann selbständig um 03.00 Uhr morgens (Schlag) und um 05.00 Uhr morgens (Musik) sich wieder einzuschalten.

Die Namen eines jedes Monats waren auf einer Scheibe angebracht, welcher vier Monate lang auf diesem stehen blieb. Erst bei Beginn eines neuen Namens drehte sich die Scheibe um 1/12 weiter zum nächsten Monat. Hierbei werden automatisch die verschiedenen Anzahlen von Tagen in den jeweiligen Monaten berücksichtigt als auch die Schaltjahre.

An einem anderen Fenster sah man die sieben Planeten, so wie sie an jedem Tag der Woche am Himmel zu sehen waren. Jeder Planet war seinem exakten Tag zugeordnet und verschwand pünktlich um Mitternacht, um dem nächsten Planeten Platz zu machen. Unter dem Ziffernblatt sah man ein Fenster, welches mit Glas bedeckt war. Dahinter sah man ein Bild mit einer Gestalt, welche in der einen Hand eine Sense hielt, in der anderen Hand eine Uhr, welche sich konstant hin und her bewegte.

Das Uhrwerk ist aus Stahl und Messing gefertigt und wird nur alle acht Tage aufgezogen (siehe auch Acht-Tage-Uhr).