Die Kalendersonnenuhr zeigt neben der Zeit auch die Deklination der Sonne an. Auf diese Weise kann man an den Kalenderlinien das Datum ablesen. Der Schatten, der auf die Sonnenuhr fällt, muss jedoch punktförmig durch einen Lochgnomon erzeugt werden, welches mittels einer auf dem Schattenstab befestigter Kugel bewerkstelligt werden kann. Da sich im Laufe des Jahres der Stand der Sonne ändert und mal höher mal tiefer am Himmel steht, ist an ca. 90 % aller Tage eine eindeutige Datumbestimmung möglich. Das Schattenbild der Sonne ändert sich täglich um eine ¾ Sonnenbreite, jeder Monat um eine weitere ½ Sonnenbreite. Jedoch ist es nicht möglich an den beiden Tagen vor und nach den beiden Sonnenwenden eine Datumsbestimmung durchzuführen. Die Sonnenwenden finden am 21. Juni sowie am 21. oder 22. Dezember statt.