Die Leipziger Rathausuhr wurde im Jahre 1556 von einem deutschen Uhrmacher konstruiert. Die Uhr verfügt über einen erheblichen Verschleiß an Uhrwerken und wurde inzwischen fast zehnmal ausgewechselt. Zuletzt erfolgte eine Restaurierung in den 1970er Jahren. Das erste Uhrwerk bestand aus einem Schlagwerk für die vollen als auch für die Viertel Stunden. Des Weiteren verfügt die Rathausuhr über ein astronomisches Werk mit einer beweglichen Mondkugel. Diese wird für die Anzeige der Mondphasen genutzt. Das Ziffernblatt verfügt über eine 12-Stunden-Teilung und wurde im Renaissancestil erbaut.