Da viele Teile der Uhr aus Stahl gefertigt sind, wie z.B. Anker, Ankerrad, Unruhe, Hebel, Spirale, Zylinder, usw. können diese anfällig für Magnetismus sein. Der Magnetismus beeinflusst die Uhr im negativen Sinne und äußert sich dadurch, dass die freie Bewegung der einzelnen Teile des Uhrwerks gehemmt werden. Dies kann sein, dass die Uhr langsamer läuft oder dass sie dadurch komplett zum Stillstand gebracht wird.
Um den Magnetismus einer Uhr festzustellen, benötigt man einen kleinen Kompass, der über eine sehr empfindliche, etwa 10 mm lange Nadel aufweist. Man legt den Kompass direkt über die Unruhe und wenn die Kompassnadel mit der Unruhe zu schwingen beginnt, dass bedeutet das, dass die Uhr magnetisch ist.