In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in den USA ein neues Prinzip bei der Uhrenherstellung erarbeitet, welches auf der Herstellung austauschbarer Teile basierte. Uhrenteile wurden maschinell hergestellt, so dass diese Bauteile beliebig von Uhr A in Uhr B eingesetzt werden konnte. Voraussetzung war, dass die Uhr vom gleichen Modell stammte. Es wurden demzufolge Schablonen von bestimmten Bauteilen angefertigt, nach dessen Modell man beliebig viele neue Bauteile anfertigen konnte und sie in einer Uhrenserie vom gleichen Kaliber beliebig einsetzen konnte.
Uhren, welche auf diese Weise gefertigt wurden, bzw. dessen Bauteile man jederzeit durch neue ersetzen konnte, wurden auch als Schablonenuhren bezeichnet. Diese Fertigungsart leitete den Beginn der Massenproduktion bei Uhren ein.