Der Taschenchronometer wird auch als tragbarer Chronometer bezeichnet. Chronometer wurden zur Bestimmung von geographischen Längengraden auf dem Lande eingesetzt. Auftraggeber des ersten Taschenchronometers war Hans Moritz Graf von Brühl. Dieser ließ den Chronometre portative (franz.) vom Londoner Uhrmacher J. Emery anfertigen. Hierbei wurde auch eine freie Hemmung verwendet, welche ursprünglich von dem Franzosen du Tertre stammen soll.

Tragbare Chronometer mussten eine hohe Ganggenauigkeit aufweisen und wurden bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hergestellt.