Als Wechselgetriebe wird das sog. Umwandlungsgetriebe bezeichnet, welches bei Automatikuhren die Selbstaufzugsfunktion antreibt. Der Rotor ist mit einem Trieb gekoppelt, welcher in das erste Wiegerad des Wechselgetriebes eingreift. Vollführt der Rotor eine Rechtsdrehung, wird das Wiegerad 1 mit dem Reduktionsrad verbunden, während Wiegerad 2 ohne Kontakt läuft. Erfolgt eine Drehung des Rotors nach links, so erfolgt ein Eingriff des 2. Wiegerades in das Reduktionsrad, welches den Aufzug der Zugfeder ermöglicht. Durch die hin und her wechselnden Drehrichtungen des Rotors wird die Zugfeder aufgezogen.