Taschenuhren - Die Fesseln der Zeit – legen Sie die Taschen / Uhr an eine Kette!
Manch einer mag behaupten, sie seien nicht modisch genug oder nicht dem Zeitgeist entsprechend und dennoch sind es die Taschenuhren, die stets ein Leuchten in die Kinderaugen zaubern und einen Liebhaber dieser Zeitmesser träumerisch lächeln lassen.
Wo vor einigen Jahrhunderten, bis zur Erfindung der Armbanduhr, noch gar keine andere Möglichkeit bestand, die Zeit mit sich herumtragen zu können, außer in Form einer Taschenuhr, so finden sich die ausgefallenen und liebevoll gearbeiteten Schmuckstücke heute langsam aber stetig wieder vermehrt im Bestand von Uhrensammlern oder im Besitz von Individualisten, die sich gerne bis ins kleinste Detail von der Masse abheben.
Die Taschenuhr ist längst nicht mehr ein Erbstück aus Großvaters Zeiten, sondern fungiert heute im schlichten oder ausgefallenen Design dem Träger als Messinstrument des Zeitverlaufs,
Ausdruck der Persönlichkeit oder zu besonderen Anlässen als geschmackvolles Geschenk. Auch im Bereich der Taschenuhren ist es möglich, in die Seele der Uhr blicken zu können, da einige durch die Eigenschaften einer skelettierten Uhr tiefe Einblicke gewähren.
Im Laufe der Zeit galt die Taschenuhr als Statussymbol der Reichen und Mächtigen, die sich auch auf Bildern damit abbilden ließen. Heute muss sich nicht mehr nur auf diese Eigenschaft beschränkt werden und doch sollte die Taschenuhr mit einer passenden Kette versehen sein, wodurch ein kleines visuelles Spektakel entstehen kann, von dem sich kaum ein Blick abwenden dürfte. Ob als Savonette, Lépine oder eine andere Bauform des Gehäuses, die Taschenuhr sollte in jedem Fall zu ihrem Träger passen und in den unterschiedlichen Lebenslagen unterstützend oder funktionell wirken und manchmal einfach nur als Ziel des darauf ruhenden Blickes dienen.
Die Taschenuhr zeichnet sich durch Individualität aus, die ihresgleichen sucht, und überträgt dies auch auf den Träger. Bezeichnend für diese Art von Uhr ist die Möglichkeit, von Frauen, wie auch als Herrenuhr getragen werden zu können, ohne dabei fehl am Platz zu wirken.