Metallbänder
Der Mensch hat schon immer eine Vorliebe, seinen Körper mit Metallbändern zu schmücken. Vor vielen Tausend Jahren waren diese Metallbänder Spangen und Reife, welche an den Ober- und Unterarmen befestigt waren. Diese gab es in loser als auch enger Ausführung und wiesen zahlreiche Verzierungen auf. Die Metallbänder wurden aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt: Gold, Silber, Bronze, Messing, usw.
In vielen Kulturen hatten die Metallbänder auch noch einen anderen Zweck. So waren sie z.B. ein Zeichen für den Rang innerhalb eines Stammes. Des Weiteren bedeuteten sie auch bei Frauen, dass diese z.B. verheiratet waren, wenn sie ein Metallband am linken Oberarm trugen, was der Vorreiter des heutigen Eheringes darstellt. Ein weiterer Verwendungszweck war die Kennzeichnung von Sklaven mit verschiedenartigen Metallbändern.
Heute – viele Tausend Jahre später – haben Metallbänder nur eine Bedeutung: Sie sind ein hübsches als auch nützliches Accessoire. Vor allem bei hochwertigen Uhren werden oftmals Metallbänder verwendet, welche in der Regel aus dem gleichen Metall gefertigt werden, wie die Uhrengehäuse.
Metallbänder gibt es in unzähligen Variationen. In ihrer Optik werden sie häufig als Gliederketten gefertigt, da sich diese aufgrund ihrer Beweglichkeit besser der Form des Handgelenks anpassen. Bei der Optik der einzelnen Glieder sind dem Designer keine Grenzen gesetzt. Bei den Gliedern sind sämtliche geometrische Formen vertreten, von rund über dreieckig bis hin zum Quadrat.
Eine weitere Variante der Metallbänder ist die Kombination von Gliederketten mit Halbspangen. Dieses besteht zu einem Teil aus den beweglichen Gliederelementen und einem festen, unbeweglichen Teil aus massivem Metall. Dieser wird oftmals aufwändig verziert, um das Design der Uhr noch zu unterstreichen.
Beim Look ist alles erlaubt, ob Ton in Ton mit dem Gehäuse oder in Bicolor, je nach Uhrentyp kommt eine andere Variante zur Verwendung. Des Weiteren gibt es die Metallbänder in matt oder glänzend oder in einem Mix aus beiden Bearbeitungstechniken, um die Struktur des Bandes noch stärker hervorzuheben.