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A. Lange
& Soehne Uhren
Ein paar Informationen
die ich zu A. Lange & Söhne gefunden habe, natürlich
übernehme ich keinerlei Gewähr für deren Richtigkeit
oder Vollständigkeit.
A. Lange & Söhne, dieser Name steht für Luxusuhren, A.
Lange & Söhne hat seinen Firmensitz im Ort Glashütte
Sachsen. Die Luxus-Uhrenmanufaktur gehört seit dem Jahr
2000 Luxusgüterkonzern Richemont Group, Sitz Genf.
A. Lange & Söhne wurde 1845 vom sächsischen
Hofuhrmeister Ferdinand Adolph Lange (am 18. Februar
1815 in Dresden geboren) gegründet, Gründungsort war
Glashütte bei Dresden, Hier richtete Ferdinand Adolph
Lange die erste Uhrmacher Werkstätte ein und wählte aus
der völlig verarmten Bevölkerung 15 talentierte junge
Männer aus. Ferdinand Adolph Lange begann sie zu
kunstfertigen
Uhrmachern auszubilden.
Die Gegend hatte zu dieser Zeit sehr wenige
Arbeitsplätze zu bieten und Ferdinand Adolph Lange bekam
für die Schaffung der Arbeitsplätze in seinem Uhrenwerk
finanzielle Hilfen des königlich-sächsischen
Innenministeriums. Trotz dieser Zuschüsse kämpfte das
Unternehmen aber schon am Anfang mit finanziellen und
personellen Problemen. Aber aller Widrigkeiten zum trotz
verfügte die Uhrenmanufaktur von Ferdinand Adolph Lange
bereits im Jahr 1875 über an die 100 Mitarbeiter. Der
Ort Glashütte im Erzgebirge zählte bald als das Zentrum
der deutschen
Uhrmacherkunst und stand in direkter
Konkurrenz zu den Schweizer Uhrenherstellern.
Adolph Lange starb sehr früh, im Jahr 1875 im Alter von
nur 60 Jahren. Aber er hinterließ seinen Söhnen ein
hochangesehenes Unternehmen. Zum Dank an seine große
Leistung für die Stadt Glashütte, in der Ferdinand
Adolph Lange 18 Jahre als Bürgermeister gedient hatte
wurde ihm 1895 ein Denkmal errichtet.
Zum Glück für die Uhrenmanufaktur übernahmen kurz vor
seinem unerwarteten Tod seine zwei Söhne Richard und
Emil die technische und die kaufmännische Leitung der
Uhrenmanufaktur. Die nächsten Jahrzehnte waren für die
zwischenzeitlich als A. Lange & Söhne bekannte
Uhrenfirma sehr erfolgreich. 1898 bestellte sogar Kaiser
Wilhelm II. bei A. Lange & Söhne eine Taschenuhr, diese
Taschenuhr überbrachte er beim Besuch des Sultan Abdul Hamid II. als Gastgeschenk. Die
wertvolle Taschenuhr ist
heute im Topkapi Sarayi Museum in Istanbul zu bestaunen.
Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden die Zeiten
für Luxusuhren leider wieder schwierig, doch A. Lange & Söhne
fertigte in den Kriegszeiten hochwertige
Marinechronometer und konnte sich und die Mitarbeiter so
am Markt halten.
Auch der
2.Weltkrieg brachte nichts gutes für die
bekannte
Luxus-Uhrenmanufaktur
A. Lange & Söhne,
Am letzten Kriegstag zerstörten russische
Fliegerbomben
das Haupt-Fabrikationsgebäude fast
vollständig.
Dann drei
Jahre später, im April 1948, erfolgte die Enteignung der
Firma A. Lange & Söhne durch das SED-Regime, alle
Uhrenbetriebe in Glashütte wurden
als VEB Glashütter
Uhrenbetriebe (GUB) zusammengefasst. Jetzt durfte
keine Uhrenzifferblatt mehr den Namen und Signet der
stolzen Uhrenmarke tragen.
Der damalige Besitzer Walter Lange wurde vom Staat
enteignet und startete 1951 in Pforzheim eine Karriere
im Uhrengroßhandel.
Dann
endlich, mit
der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 kam Adolph
Langes Urenkel Walter Lange nach
Glashütte zurück,
Walter Lange gründete 1990 die Lange GmbH als eine neue
Firma. Somit existiert keine direkte fortgeschriebene
Firmentradition. Aber die Marke Lange&Söhne wurde von
der Lange GmbH erworben.
Seit 2001 gehört die Firma neben Schweizer
Uhrenmanufakturen zum Luxusgüterkonzern Richemont Group,
Sitz Genf.
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Walter
Lange: Sein Leben und die Geschichte von A.
Lange & Soehne Uhren
''Als die Zeit
nach Hause kam'' heißt das im ECON Verlag
erschienene Buch von Walter Lange. In diesem
Buch schreibt Walter Lange über sein Leben
und die Geschichte seines
Familienunternehmens A. Lange & Soehne.
Schon 1845 gründete Ferdinand Adolf Lange im
sächsischen Glashütte eine Uhrenmanufaktur,
eine Firma die mit ihren ebenso luxuriösen
wie hochpräzisen Taschenuhren Weltgeltung
erlangen sollte. 1949 dann das Ende der
großen Glashütter Uhrentradition: Walter
Lange, der Urenkel des Gründers, wechselte
in den Westen. Als die Mauer fiel, zögerte
er keinen Augenblick und begann, gemeinsam
mit der schweizerischen Uhrenfirma IWC, das
Familien Unternehmen in Glashütte wieder
aufzubauen. |
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Die Uhren
von A. Lange und Söhne, Glashütte / Sachsen.
(Gebundene Ausgabe)
Dieses Uhrenbuch von A. Lange und Söhne
bringt eine umfassende Darstellung der
Geschichte der berühmten Glashütte
Uhrenmanufaktur. Ausführliche Informationen
und Tabellen und der am Schluss angefügte
farbige Reprint des großen Lange
Verkaufskataloges (1910) helfen dem Sammler
beim Bestimmen von Lange-Uhren. Im
Abbildungsteil werden alle wesentlichen
Uhrtypen gezeigt. Toll, der Autor geht auch
auf die wichtigsten Zusammenhänge der Glashütter Uhrenerzeugung ein. Den beiden
größten deutschen Uhrmachern des 19.
Jahrhunderts, Johann Christian Friedrich
Gutkaes sen., dem Lehrmeister und
Schwiegervater von Adolf Lange, und Moritz
Grossmann, dem Gründer der Deutschen
Uhrmacherschule, sind zwei ausführliche
Kapitel gewidmet. |
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