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Cartier - eine einmalige Erfolgsgeschichte

Ein paar Informationen die ich zu Cartier Luxusuhren gefunden habe, natürlich übernehme ich keinerlei Gewähr für deren Richtigkeit oder Vollständigkeit.

Als Louis-Francois Cartier 1847 das Gewerbe seines Meisters Adolphe Picard übernimmt, kann zwar noch niemand ahnen, dass die französische Marke Cartier irgendwann zu den berühmtesten Uhren- und Schmuckherstellern gehören wird, doch stehen die Sterne für Cartier schon von Anfang an recht gut.

Denn im Gegensatz zu anderen Unternehmen ihrer Branche ist die Geschichte der Manufaktur Cartier eine eindeutige Angelegenheit. 1853, schon nach sechs Jahren, ist Cartier so erfolgreich, dass es sein Geschäft auf Privatkunden ausweiten kann. Die damaligen politischen Umstände in Frankreich begünstigen zudem eine schnelle Expansion des Gewerbes.

Die weitere Erfolgsgeschichte lässt sich wunderbar nachvollziehen, betrachtet man, wie und wohin sich die Familie Louis Cartier mit ihrer Manufaktur innerhalb der Pariser Stadtgrenzen bewegt hat. Von der Rue Montorgueil geht es an den Boulevard des Italiens, der damals Teil des mondänen und reichen Zentrums der französischen Hauptstadt ist. 1899 ist es dann soweit: der Sohn des Gründers – Alfred Cartier – zieht in die Rue de la Paix, bekannt als die nobelste aller Pariser Straßen. Nach Cartiers Umzug in diese luxuriöse Gegend lassen andere Schmuck- und Uhrenhersteller nicht lange auf sich warten: bald wird die Rue de la Paix zum Schauplatz großer nationaler und internationaler Juwelierkunst.
 
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Marke – zumindest was ihr Metier betrifft - schon beinahe außer Konkurrenz. Die ersten Niederlassungen in London und New York werden eröffnet, Cartier wird zu einem der berühmtesten Juweliere Europas.

Zwar ist Cartier ein Juwelier, stellt also nicht nur Uhren, sondern auch Schmuck und diverse andere Luxusgüter her, doch konnte sich das Unternehmen auch im Uhrenhandwerk auf ganz besondere Art und Weise hervortun. Sicherlich ein Meilenstein für die Marke Cartier, wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Prototyp einer Armbanduhr, die Cartier Santos entwickelt: Kaum hat Alberto Santos-Dumos angemerkt, er könne beim Fliegen die Uhrzeit nicht von seiner Taschenuhr ablesen, kommt Louis Cartier – Sohn des Alfred Cartier – auf die zündende Idee, eine Uhr am Handgelenk zu befestigen. Wie nicht anders zu erwarten, gibt man ihr den Damen Santos, bereist 1911 ist die erste Armbanduhr der Welt im Handel erhältlich.

Cartier zeichnet sich als Uhrenhersteller nicht nur aufgrund dieser ersten Armbanduhr durch Innovation und Ideenreichtum aus. Weitere bekannte Modelle sind die Uhren der Reihe „Pasha“, deren Namen an den Pascha von Marrakesch erinnern soll. Das Modell „Tank“, das bereits 1917 entwickelt wurde, ist bis heute beinahe unverändert im Handel erhältlich und erregte einst viel Aufsehen, erinnert es doch so manchen an einen englischen Kampfpanzer. Der beeindruckende Erfolg dieses Modells spricht trotz und vor allem auch wegen seines provozierenden Designs einmal mehr für die Kreativität und Eigensinnigkeit der Schmuckstücke von Cartier.
In den letzten zehn Jahren hatte Cartier nun einige Gründe, sich an ihrer einmaligen Erfolgsgeschichte zu erfreuen: das Unternehmen feierte 1997 sein 150-jähriges Bestehen, die Santos, die erste Armbanduhr der Welt, wurde 2004 100 Jahre alt.

Heutzutage verkauft Cartier neben Uhren und Schmuck auch exklusive Parfums, Feuerzeuge, Lederwaren und Schreibgeräte, alle im unverkennbaren, typischen Design, die es ermöglichen, sich rundum mit innovativen, stilvollen und besonderen Accessoires zu umgeben.

 

Uhren als Kapitalanlage. Wie man von Rolex, Cartier und Co. Profitieren kann (Sondereinband)

Eine edle Patek-Philippe-Armbanduhr, die ihrem stolzen Besitzer eine jährliche Rendite von durchschnittlich 17 Prozent einbringt oder eine Rolex, deren Preis sich in 25 Jahren verzehnfacht – ganz offenkundig dienen edle Armbanduhren nicht nur der exakten Zeitanzeige. Das Geschäft mit Luxus-Armbanduhren boomt weltweit. Und mit der Nach-frage steigen die Preise. Lohnt es sich noch, teure Armbanduhren unter dem Aspekt der Kapitalanlage zu kaufen? Welche Kriterien entscheiden über die Werthaltigkeit einer Uhr? Wie schützt sich der Sammler vor Fälschungen? Auf all diese Fragen gibt das vorliegende Buch fundierte und interessante Antworten. Praktische Tipps, wie man günstig zu seiner Traumuhr kommt. Das Buch hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen.

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