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Die Uhrenmarke Charmex

Schweizer Uhren waren früher das Synonym für exzellente und perfekte Handarbeit. Das gilt heute nach wie vor. Und Uhren sind mehr, sie sind Statussymbol und runden das Aussehen seines Trägers ab. Seit der Gründung des Unternehmens 1926 durch den Uhrmacher Bürgin war es das Bestreben dieser Firma Superlativen im Hinblick auf präzise Handwerksarbeit zu leisten. Charmex stellt Uhren her, die den Rekord für Tieftauchen halten. Die Charmex Uhren sind die Taucheruhren, mit denen man am tiefsten von allen seriengefertigten Taucheruhren tauchen kann.

Die Kollektion der Firma ist sehr eng gehalten. Es gibt zehn Standard Uhren für Herren und 6 für Damen. Schon die Typenbezeichnungen spiegeln den Anspruch dieser Uhren wieder. Oxford und Windsor signalisieren Qualität. Es sind Luxusgegenstände mit denen man sich gerne sehen lässt und die man auch gerne in Händen hält.

Neben der Standardedition bietet die Firma Sondereditionen an mit den bezeichnenden Namen wie President oder aber dem Namen des Firmengründers Bürgin.

Der Preis der Bürgin 1, dem Flagschiff der Kollektion, beläuft sich dann auch auf über 3000 Euro. Dieses Modell ist dann in Gold ausgearbeitet . Diese Uhr ist zudem limitiert, es gibt 1926 Stücke, 1926 ist das Gründungsjahr der Firma. Damit ist diese Uhr auch wegen der perfekten handwerklichen Gestaltung ein optimaler Sammelgegenstand.

Handwerklich gilt im Werk in der Schweiz eine Fertigungstoleranz von weniger als einem zehntel Millimeter. Man achtet auf farbliche Abstimmung von Detail zu Detail. So sind bei der Reserve die Stundenzeiger in einem bläulichen Metall gehalten. Das kombiniert gut zur Goldauflage des Rahmens des Uhr. Generell ist das Produktdesign so, dass eine unaufdringliche Eleganz versucht wird zu erreichen. Man achtet auf Details. Gold wird eingesetzt, weil es Sinn macht und nicht um anzugeben. Bezeichnend für ein solches Design ist die Anzeige der Gangreserve. Man sieht, wie lange die Uhr noch läuft. Kunst kommt von Können. Käme sie von Wollen, sie hieße sie nämlich Wulst. Für kaum einen Artikel gilt das so wie bei Uhren. Man denke nur an die intensiv aufdringlichen goldenen Brocken. Anders bei die Hersteller. Handwerkliche Spitzenarbeit wird mit eleganter Zurückhaltung gepaart. Wenn man gefragt wird, ob man heute noch eine mechanische Uhr braucht im Zeitalter der Digitalen Zeitmesser, dann ist die Frage falsch gestellt. Man benötigt ein solches Schmuckstück nicht zum Zeitmessen sondern als Demonstration des guten Geschmackes. Man assoziert mit einem Träger einer original Schweizer Uhr Sachverstand, Kennerturm, Durchhaltevermögen und Geduld.

Aber auch als werthaltiges Sammlerstück und als Kunstgegenstand braucht man sie, so wie man eine Rollei als Photograph sammelt. In früheren Zeiten hat man als eiserne Anlage Gegenstände wie eine Leica oder Rollei gewürdigt.

Wenn man diese Kunstgegenstände besichtigen möchte, so bietet sich jedes Jahr die Baselworld an. Die Firma Charmex stellt jedes Jahr im Frühjahr auf dieser Uhrenmesse aus. Hier kann in gediegenem Ambiente die Werke von Charmex mit den anderen edlen Teilen der Branche verglichen werden.

Wenn man Sammler ist, interessieren einen auch die Wertsteigerungen. Diese können auf einschlägigen Börsen beobachtet werden. Charmex ist nicht in den Börsen so häufig vertreten wie die Vertrete mit dem "R". Aber speziell im Military Bereich werden hervorragende Werte bei den älteren Modellen erreicht.

 

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