Kategorien
A. Lange & Soehne
Audemars Piguet
Bifora Uhren
Blancpain
Breguet Luxusuhren
Breitling Uhren
BWC Uhren
CANDINO
Cartier Luxusuhren
Charmex
Citizen Uhr
DAVOSA Uhren
Dugena Uhren
Eberhard Uhr
Festina Uhren
Fortis Uhren
Fossil Uhren
Glashütte Original
IWC Luxusuhren
Kienzle Uhren
Junghans Uhren
Maurice Lacroix
Omega Uhren
Patek Philippe
Piaget Luxusuhren
Rolex Luxusuhren
Seiko Uhren
Swatch Uhren
Tag Heuer Uhr
Timex Markenuhren
TRIAS Uhren
Zenith Uhr
Weitere Marken
 
 Service
Uhren nach Marken
 
Uhren Funktionen

IWC Luxusuhren

Ein paar Informationen die ich zu IWC Luxusuhren  gefunden habe, natürlich übernehme ich keinerlei Gewähr für deren Richtigkeit oder Vollständigkeit.

Um die Entstehungsgeschichte von IWC ( International Watch Co. AG )  ranken sich unzählige Legenden, das liegt wohl daran das es ausgerechnet der amerikanische Uhrmacher Florentine Ariosto Jones war, der in der auf den Gedanken kam in der Schweiz eine Uhrenfabrik zu gründen und von dort aus die USA mit Uhrwerken zu beliefern. Bei seinem Vorhaben lernte er, vermutlich in Le Locle den Uhrenfabrikant und Industriellen Johann Heinrich Moser kennen. So wurde im Jahre 1868 der Grundstein gelegt für die erste und einzige Uhrenmanufaktur in der Nordost-schweiz: die INTERNATIONAL WATCH CO. in Schaffhausen.

1980 übernahm Johann Rauschenbach-Vogel als Delegierter des IWC-Verwaltungsrates die Uhrenmanufaktur und mit ihm beginnt die über hundert Jahre und vier Generationen dauernde Geschichte der INTERNATIONAL WATCH CO. Doch Johannes Rauschenbach stirbt schon ein Jahr später, sein Sohn Johannes Rauschenbach-Schenk übernimt mit nur 25 Jahren die UHRENFABRIK VON J. RAUSCHENBACH und führte diese erfolgreich bis zu seinem Tod am 2. März 1905.

Mit einem heute gesuchten Sammlerstück, der ersten Digitaluhr  nach einem Patent von Herrn Pallweber setzt das Jahr 1885 einen Meilenstein in der Geschichte der Uhrenmanufaktur, die bestechend einfache Konstruktion mit ihren Fensterchen für Stunden und Minuten war ein Geniestreich, konnte aber die praktischere Analoganzeige der Uhrzeit nicht verdrängen.

Nach J. Rauschenbach-Schenks Tod im Jahr 1905 übernahmen die Erben, seine Frau, seine beiden Töchter sowie deren Ehemänner die Uhrenfabrik als offene Handelsgesellschaft unter dem Namen UHRENFABRIK VON Johannes RAUSCHENBACH'S ERBEN.

Ernst Jakob Homberger übte nach dem Tod seines Schwiegervaters wesentlichen Einfluss auf die Geschäfte der Uhrenfabrik aus. Unmittelbar vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise übernahm er sie 1929 als alleiniger Inhaber und führte sie unter dem Namen UHRENFABRIK VON ERNST HOMBERGER-RAUSCHENBACH, vormals INTERNATIONAL WATCH CO weiter. Ihm verdankten die Beschäftigten und deren Familienmitglieder zahlreiche sozialer Einrichtungen die er mittels Stiftungen finanzierte, Ernst Homberger  wurde im Jahre 1952 durch Verleihung eines Ehrendoktors der Hochschule St. Gallen für deine Verdienste  geehrt. Er starb 1955 im Alter von 85 Jahren.

Mit Hans Ernst Homberger übernimmt der letzte Rauschenbach-Nachkomme als Privateigentümer die Uhrenfabrik. Hans Ernst Homberger ins Unternehmen seines Vaters eingetreten und übernimmt nach dessen Tod die alleinige Verantwortung. Hans Ernst Homberger stellt sich als vorausschauender Unternehmer heraus, er ergänzte den Maschinenpark entsprechend den Erfordernissen und passte die Produktion den jeweiligen neuen technischen Errungenschaften an. Hans Ernst Homberger stirbt 1986 im Alter von 77 Jahren.

Ernsthafte Folgen für den Uhrenexport hatte 1974 die explosive Goldpreiserhöhung. Der Goldpreis  stieg zwischen 1970 und 1974 von 4850 auf 18000 Franken, und der Wert des Dollars sank gegenüber dem Franken um bis zu 40% Dadurch verteuerten sich Export-Uhren teilweise bis um das 2.5-fache. Gleichzeitig überschwemmte Japan den europäischen Markt mit billigen Quarzuhren.

Dadurch wurde IWC zu einer Neuorientierung am Markt gezwungen, eine eigene moderne Armband und Gehäusefabrikation wurde aufgebaut,  Die Uhrenmanufaktur begann mit Ferdinand A. Porsche als externem Designer zusammenzuarbeiten. Im Jahr 1978 wurde die erste Kompassuhr gebaut, und es folgte die wegweisende Einführung des Titans als Armband und Gehäusewerkstoff. Trotzdem wurden die traditionellen Werte der Uhrmacherkunst konsequent weiter gepflegt Eine hochwertige Taschenuhrenkollektion wurde von IWC aufgebaut.

Um die Neuorientierung am Markt zu finanzieren benötigte IWC ein hohes Risikokapital, über den Schweizerischen Bankvereins wurde Kontakt zur VDO Adolf Schindling AG aufgenommen, die 1978 die Aktienmehrheit der IWC übernahm. Der ursprüngliche Name vom Gründer F. A. Jones (INTERNATIONAL WATCH CO. AG) wurde wieder übernommen.

Der 1981 als Nachfolger vom altersbedingt zurücktretenden Hans Ernst Homberger neue Geschäftsführer Otto Heller trieb mit dem neuen Direktor Günter Blümlein die geplanten Umstellungen zügig voran, sie setzten das bestehende Werbekonzept konsequent um, gewannen einen jungen, konsumfreudigen Kundenkreis und brachten so die Schaffhauser Uhrenfabrik endgültig wieder auf Erfolgskurs

1991 gründet der IWC-Direktor Günter Blümlein die LMH-Gruppe mit Sitz in Schaffhausen. Sie hält 100% an der IWC, 60% an der Manufacture Jaeger-LeCoultre und 90% an der sächsischen Uhrenfabrik Lange & Söhne und beschäftigt insgesamt rund 1440 Mitarbeiter.

Im Jahr 2000 erwarb Richemont, eine Schweizer Luxusgüter-Gruppe mit Sitz in Zug, die LMH für 2.8 Milliarden Franken. Diese Übernahme durch Richemont garantierte weiterhin Eigenständigkeit und Kontinuität der LMH-Marken als geschlossene Einheit unter dem gegenwärtigen Management. Zudem bleiben die beiden Schweizer Uhrenmarken IWC und Jaeger-LeCoultre in der Hand von mehrheitlich schweizerischem Kapital.

Ein Klassiker der Uhren Produktion von IWC ist die bei Sammlern begehrte IWC Portugieseruhr.

 

IWC Luxusuhren, Manufacture Jaeger-LeCoultre, Kompassuhr, gesuchtes Sammlerstück der ersten Digitaluhr, IWC Armbanduhren