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IWC
Luxusuhren
Ein
paar
Informationen die ich zu IWC Luxusuhren
gefunden habe, natürlich übernehme ich keinerlei
Gewähr für deren Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Um
die Entstehungsgeschichte von IWC ( International
Watch Co. AG ) ranken sich unzählige Legenden,
das liegt wohl daran das es ausgerechnet der
amerikanische Uhrmacher Florentine Ariosto Jones
war, der in der auf den Gedanken kam in der Schweiz
eine Uhrenfabrik zu gründen und von dort aus die USA
mit
Uhrwerken zu beliefern. Bei seinem Vorhaben
lernte er, vermutlich in Le Locle den Uhrenfabrikant
und Industriellen Johann Heinrich Moser kennen. So
wurde im Jahre 1868 der Grundstein gelegt für die
erste und einzige Uhrenmanufaktur in der
Nordost-schweiz: die INTERNATIONAL
WATCH CO. in
Schaffhausen.
1980 übernahm Johann Rauschenbach-Vogel als
Delegierter des IWC-Verwaltungsrates die
Uhrenmanufaktur und mit ihm beginnt die über hundert
Jahre und vier Generationen dauernde Geschichte der
INTERNATIONAL
WATCH CO. Doch Johannes Rauschenbach
stirbt schon ein Jahr später, sein Sohn Johannes
Rauschenbach-Schenk übernimt mit nur 25 Jahren die
UHRENFABRIK VON J. RAUSCHENBACH und führte diese
erfolgreich bis zu seinem Tod am 2. März 1905.
Mit
einem heute gesuchten
Sammlerstück, der ersten
Digitaluhr nach einem Patent von Herrn Pallweber setzt das Jahr 1885 einen Meilenstein in
der Geschichte der Uhrenmanufaktur, die bestechend
einfache Konstruktion mit ihren Fensterchen für
Stunden und Minuten war ein Geniestreich, konnte
aber die praktischere Analoganzeige der Uhrzeit
nicht verdrängen.
Nach J. Rauschenbach-Schenks Tod im Jahr 1905
übernahmen die Erben, seine Frau, seine beiden
Töchter sowie deren Ehemänner die Uhrenfabrik als
offene Handelsgesellschaft unter dem Namen
UHRENFABRIK VON Johannes RAUSCHENBACH'S ERBEN.
Ernst Jakob Homberger übte nach dem Tod seines
Schwiegervaters wesentlichen Einfluss auf die
Geschäfte der Uhrenfabrik aus. Unmittelbar vor
Ausbruch der Weltwirtschaftskrise übernahm er sie
1929 als alleiniger Inhaber und führte sie unter dem
Namen UHRENFABRIK VON ERNST HOMBERGER-RAUSCHENBACH,
vormals INTERNATIONAL
WATCH CO weiter. Ihm
verdankten die Beschäftigten und deren
Familienmitglieder zahlreiche sozialer Einrichtungen
die er mittels Stiftungen finanzierte, Ernst
Homberger wurde im Jahre 1952 durch Verleihung
eines Ehrendoktors der Hochschule St. Gallen für
deine Verdienste geehrt. Er starb 1955 im
Alter von 85 Jahren.
Mit Hans Ernst Homberger übernimmt der letzte
Rauschenbach-Nachkomme als Privateigentümer die
Uhrenfabrik. Hans Ernst Homberger ins Unternehmen
seines Vaters eingetreten und übernimmt nach dessen
Tod die alleinige Verantwortung. Hans Ernst
Homberger stellt sich als vorausschauender
Unternehmer heraus, er ergänzte den Maschinenpark
entsprechend den Erfordernissen und passte die
Produktion den jeweiligen neuen technischen
Errungenschaften an. Hans Ernst Homberger stirbt
1986 im Alter von 77 Jahren.
Ernsthafte Folgen für den Uhrenexport hatte 1974 die
explosive Goldpreiserhöhung. Der Goldpreis
stieg zwischen 1970 und 1974 von 4850 auf 18000
Franken, und der Wert des Dollars sank gegenüber dem
Franken um bis zu 40% Dadurch verteuerten sich
Export-Uhren teilweise bis um das 2.5-fache.
Gleichzeitig überschwemmte Japan den europäischen
Markt mit billigen
Quarzuhren.
Dadurch wurde IWC zu einer Neuorientierung am Markt
gezwungen, eine eigene moderne Armband und
Gehäusefabrikation wurde aufgebaut, Die
Uhrenmanufaktur begann mit Ferdinand A. Porsche als
externem Designer zusammenzuarbeiten. Im Jahr 1978
wurde die erste Kompassuhr gebaut, und es folgte die
wegweisende Einführung des Titans als
Armband und
Gehäusewerkstoff. Trotzdem wurden die traditionellen
Werte der Uhrmacherkunst konsequent weiter gepflegt
Eine hochwertige
Taschenuhrenkollektion wurde von
IWC aufgebaut.
Um
die Neuorientierung am Markt zu finanzieren
benötigte IWC ein hohes Risikokapital, über den
Schweizerischen Bankvereins wurde Kontakt zur VDO
Adolf Schindling AG aufgenommen, die 1978 die
Aktienmehrheit der IWC übernahm. Der ursprüngliche
Name vom Gründer F. A. Jones (INTERNATIONAL WATCH
CO. AG) wurde wieder übernommen.
Der
1981 als Nachfolger vom altersbedingt
zurücktretenden Hans Ernst Homberger neue
Geschäftsführer Otto Heller trieb mit dem neuen
Direktor Günter Blümlein die geplanten Umstellungen
zügig voran, sie setzten das bestehende Werbekonzept
konsequent um, gewannen einen jungen,
konsumfreudigen Kundenkreis und brachten so die
Schaffhauser Uhrenfabrik endgültig wieder auf
Erfolgskurs
1991 gründet der IWC-Direktor Günter Blümlein die
LMH-Gruppe mit Sitz in Schaffhausen. Sie hält 100%
an der IWC, 60% an der Manufacture Jaeger-LeCoultre
und 90% an der sächsischen Uhrenfabrik Lange & Söhne
und beschäftigt insgesamt rund 1440 Mitarbeiter.
Im
Jahr 2000 erwarb Richemont, eine Schweizer
Luxusgüter-Gruppe mit Sitz in Zug, die LMH für 2.8
Milliarden Franken. Diese Übernahme durch Richemont
garantierte weiterhin Eigenständigkeit und
Kontinuität der LMH-Marken als geschlossene Einheit
unter dem gegenwärtigen Management. Zudem bleiben
die beiden
Schweizer Uhrenmarken IWC und Jaeger-LeCoultre in der Hand von mehrheitlich
schweizerischem Kapital.
Ein
Klassiker der Uhren Produktion von IWC
ist die bei Sammlern begehrte
IWC Portugieseruhr. |