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Kienzle
Uhren
Ein
paar Informationen die ich zu
Kienzle Uhren
gefunden habe, natürlich übernehme ich keinerlei
Gewähr für deren Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Die
Uhrenmarke Kienzle steht für Qualität, das war von
Anfang an so – und das wird auch in Zukunft so sein.
Solide Produkte von hoher Qualität und Haltbarkeit,
keine kurzlebigen Artikel für den schnellen
Gebrauch, diesen Anspruch stellt der Uhrenhersteller
Kienzle selber an sich.
IM
JAHRE 1822 gründete der Johannes Schlenker, ein
deutscher Handwerker in Schwenningen eine Fabrik um
hölzerne
Wanduhren mit Steingewichten zu
produzieren. Zu dem Zeitpunkt an dem seine die
Söhne von Johannes Schlenker das Geschäft
übernehmen, produzieren schon 20 Beschäftigte über
2000 Pendel und Wanduhren pro Jahr.
Der Name Kienzle taucht 1883 auf, Der nur
24jährige Kaufmann Jakob Kienzle heiratet in die
Familie Schlenker ein Kienzle wird auch Teilhaber an
der Firma, die nun „Schlenker und Kienzle“ heißt.
Unter dem Namen „Flügelrad“ entstehen Uhren mit
massivem 14-Tage-Regulatorwerk. Die
Beschäftigtenzahl steigt auf über 60. Mit Jakob
Kienzle beginnt die Erfolgsgeschichte der
traditionsreichen Uhrenfabrik, die Firma wird
kontinuierlich erweitert und räumlich ausgedehnt.
Die industrielle Serienfertigung beginnt. Im Jahr
1894 führt Kienzle die maschinelle Fertigung von
preiswerten Uhren ein, zu diesem Zeitpunkt arbeiten
schon 360 Beschäftigte und 40 Heimarbeiter bei
Kienzle.
Die
Produktion in den Kienzle Werken wird immer größer,
nach dem Rückzug seines Schwagers wird Jakob Kienzle
Alleininhaber der Uhrenmanufaktur. Bald produzieren
schon 600 Arbeiter fast eine halbe Million
Uhren.
Jetzt werden auch Tischuhren, Phantasiewecker,
Jahresuhren, Autouhren und Messwerkzeuge
hergestellt.
1922 wird die Kienzle KG in eine AG umgewandelt,
dann 1935 stirbt Jakob Kienzle. Aber unaufhaltsam
geht es weiter, 1939 fertigen 3500 Beschäftigte ca.
5 Millionen Uhren. 1956 entstehen nach einer
kriegsbedingten Unter-brechung die ersten
batteriebetriebenen Uhren, die bald zu den
meistverkauften in Deutschland zählen. Die erste
Solaruhr „Heliomat“ wird produziert.
Im Jahr 1973 produziert Kienzle das erste Quarzwerk.
Schon 1975 läuft die 25 millionste Uhr mit dem
Armbanduhrenwerk Kaliber 051 vom Band der
Uhrenfirma. 1976 fertigt Kienzle die ersten
Quarz-LED-Uhren in Deutschland.
Dann 1999 wird die traditionsreiche Uhrenfirma
von asiatischen Produzenten übernommen, in den
Produktions-anlagen in Südchina werden bis heute
Uhrwerke, Groß- und
Armbanduhren gefertigt. |