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Die Rolex Daytona - Warten lohnt sich!

Als die Daytona plötzlich nicht mehr zu bekommen war, wurde sie schnell zum begehrten Sammelobjekt. Besonders italienischen und deutschen Uhrenkennern ist dieser konstante Anstieg der Nach-Frage zuzuschreiben.

Und schließlich trug Paul Newman durch seinen Film „Winning“ noch seinen Teil dazu bei. Zwar ist die Rolex an seinem Hand-gelenk dort kaum zu erkennen, doch scheint das die Liebhaber nicht zu stören. Modelle, die das so genannte „Paul-Newman-Ziffernblatt“ enthalten, wurden bei Auktionen bereits für bis zu 50.000 € verkauft. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Referenz mit dem Ziffernblatt übereinstimmt. Ansonsten könnte es sich um eine Uhr handeln, die im Nachhinein bearbeitet wurde. Warum besteht die Gefahr einer Nachbearbeitung? Warum ist die Rolex Daytona eines der meistgefälschten Uhrenmodelle der Welt?

Die alte, vor 1988 produzierte Rolex Daytona ist ein relativ seltenes Modell, nur sehr schwer zu finden und zu erstehen. Dies mag unter anderem an ihrem Werk liegen. Dieses ist kein Original-Rolexwerk, sondern das berühmte „El Primero“-Werk von Zenith. Das „El Primero“-Werk wurde natürlich vorrangig in Zenith-Chronometer eingebaut, die Werke wurden deshalb nicht in der Stückzahl geliefert, in der es Rolex lieb gewesen wäre. Durch diese Seltenheit und der damit steigenden Nachfrage ist ein kleiner, für manche auch ein großer Mythos um die Rolex Daytona entstanden.

Dass sich Rolex diesen Kult ein wenig zu Nutze und damit einige Uhrenliebhaber sehr glücklich machte, kann man sich natürlich denken. Das Unternehmen stellte das Modell in den 90er Jahren auf Automatikwerk um und brachte die Neue Daytona in Stahl in nur sehr geringer Stückzahl auf den Markt. Zudem begann es, das eigene Werk mit dem Manufakturkaliber 4130 in die Uhren einzubauen. Heute sind sowohl die alten als auch die neuen Uhren gleichermaßen höchst beliebt.

Für eine Neue Daytona Uhr müssen jetzt Wartezeiten von bis zu 13 Jahren in Kauf genommen werden. Abhängig vom Werk der Uhr, das ein Zenith-Werk oder ein Rolex-Doppelfederhaus sein kann, zahlen Uhrenliebhaber um die 9000 €.

Aber was erwartet einen nun mit einer Neuen Rolex Daytona? Ein Durchmesser von 40mm, Gehäuse und Band aus massivem Stahl, geschraubt und stabil, ein Automatikwerk mit 45-Stunden-Gangreserve, ein eingebauter Stoppuhrmechanismus, absolute Ganggenauigkeit und vieles, vieles mehr. Für diejenigen, die die lange Wartezeit schon überstanden haben, ist die Rolex Daytona tatsächlich eine Uhr fürs Leben, die niemals älter, sondern immer nur wertvoller wird.

 

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